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Kategorie - Tips für Barschköder


 

BARSCHKÖDER

 

Das Angeln auf Barsch, besonders mit leichtem Gerät, ist in Deutschland nach wie vor sehr beliebt. Kein Wunder, unsere gestreiften Lieblinge kommen in eigentlich jedem unserer heimischen Gewässersysteme vor und hat man einen Schwarm ausgemacht, kann man sich oft auf ein hochfrequentes Angeln freuen! Doch welche Barschköder sollte man zum Barschangeln verwenden? Auch hier wollen wir euch ein paar grundlegende Tipps geben!

 

Fangen kann man Barsche beinahe mit jedem Kunstköder, wichtig ist die richtige Ködergröße und ein zum Gewässer passender Barschköder. Köder die sehr gut funktionieren sind z.B. Gummifische, Wobbler, Blinker, Spinner, Blattpilker, Zocker oder z.B. auch Lippless Crankbaits.

 

 

Gummifisch

 

Der Gummifisch ist sehr günstig, universell einsetzbar und sucht man die Barsche am Grund, ist er hier die beste Wahl. Köder wie unser Stint, der Aido und Thunder, lassen sich am Jigkopf optimal über den Grund jiggen oder faulenzen. Das Jigkopfgewicht, sollte dazu immer so leicht wie möglich und so schwer wie nötig gewählt werden. Optimal ist eine Absinkphase von 2-3 Sekunden, doch je nach Jahreszeit und Aktivität der Fische, kann man mit dem Gewicht variieren und so den Barschköder immer attraktiv anbieten. Natürlich lassen sich die genannten Köder auch perfekt an Finesse-Techniken, wie das Drop-Shot, Texas- oder Carolina Rig, präsentieren. Eine weitere Methode ist das Angeln mit Gummifisch, auf im Freiwasser stehen Barsche, was besonders in großen See oft vorkommt oder wenn Barsche den Futterfisch im Oberflächenwasser jagen. Dazu werden in der Regel überbleite Gummifische, also an verhältnismäßig schweren Jigköpfen, verwendet, um den Gummifisch längstmöglich in der heißen Zone präsentieren zu können. Entweder kurbelt man den Barschköder dann einfach nur ein oder man jiggt ihn durchs Freiwasser, was erfahrungsgemäß mehr Bisse bringt, als eine monotone Köderführung!

 

 

Wobbler

 

Wobbler sind ebenfalls sehr gute Barschköder. Kosten in der Anschaffung zwar etwas mehr, dafür gehen sie selten kaputt, sehen unter Wasser super realistisch aus und die vorgegebene Lauftiefe erleichtert es einem, sämtliche Gewässerschichten konstant abzuangeln. Crankbaits, wie der Salmo Butcher, die Hornet, die Rattlin Hornet oder der Perch, sind dabei die am einfachsten zu führenden Köder, hier reicht einfaches einkurbeln - Tempowechsel oder Spinstops machen sie noch fängiger. Twitchbaits und Minnows, wie unser Picollino, der CD95 oder auch der Salmo Minnow, sind etwas schwieriger zu führen, können aber wahre Fangmaschinen sein. Besonders schwebende Modelle, also Suspender, lassen sich entweder extrem passiv anbieten, was in der kalten Jahreszeit top ist oder man führt sie schnell und aggressiv. Viele Twitchbaits brechen dabei unregelmäßig zur Seite aus und immitieren so ein panisch flüchtendes Fischlein, das lässt keinen Barsch kalt! Als BARSCHKÖDER gibt es noch eine sehr spezielle Kategorie, die Lippless Cranks, wie zum Beispiel die Rattle Snake oder die Super Rattle Snake. Beides sind echte Ausnahmeköder! Man kann sie über den Grund oder durchs Freiwasser jiggen, einfach nur einkurbeln und sie laufen auch bei starker Strömung noch perfekt - Ein Allroundköder, der sich fast für jeden Führungsstil eignet!

 


Ködergrößen

Barschköder um die 5-7cm sind optimal, wobei man sich im Idealfall immer an der aktuellen Futterfischgröße orientiert. Es kann nämlich durchaus vorkommen, das sich die Barsche, z.B. zur Brutfischzeit, auf eine bestimmte Größe "einschießen" - angelt man größer oder kleiner, bleiben die Bisse oft aus. Wenn man jedoch gezielt auf große Exemplare angeln möchte, sind Ködergrößen um die 10-12cm eine gute Wahl, selbst 16cm sind für Barsche über 40cm kein Problem!

 

Wie anfangs erwähnt, kommen Barsche in den unterschiedlichsten Gewässertypen vor. Von daher sollte man die Wahl der Farbe von zwei Faktoren abhängig machen: Trübung, bzw. Lichtverhältnisse und Futterfisch! In trübem Wasser oder bei bedektem Wetter, sind BARSCHKÖDER mit auffälligen Farben top, wie z.B. Charteuse, Motoroil, Firetiger, Green Tomato, Hot Albino, Pinki oder Johnnies Perch, also Farben die einen hohen Kontrast bilden oder UV aktiv sind. In klaren Gewässern und sonnigem Wetter, sollte man sich eher nach dem vorkommenden Futterfisch richten - natürliche Dekore die bestimmte Fischarten immitieren sollen oder Dekore mit einem hohen Glitteranteil, wie z.b. Rotauge, Kaulbarsch, Weißfisch, Salt&Pepper, Perch oder auch das Veit Wilde Design, sind hier oft fängiger.

 

 

Topwater

 

Besonders in flachen, verkrauteten Seen oder wenn sich die Futterfische in den Dämmerungsphasen an der Oberfläche versammeln, hat die Stunde der Topwaterangelei geschlagen - keine Angelart ist wohl spannender! Dazu eignen sich besonders Barschköder, die entweder direkt auf oder nur knapp unter der Wasseroberfläche laufen, am besten. Köder wie die kleinen Enten und Mäuse von uns oder der Lil Bug von Salmo,funktionieren hervorragend für diese Angelei und werden euch ganz sicher, den ein oder anderen Biss direkt an der Oberfläche bescheren. Übrigens sind diese Barschköder auch super geignet, um dicken Döbeln nachzustellen!

 

 





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